"Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraus sehen."

Georg Christoph Lichtenberg


25.10.2017

Gender & Genre – dritte Staffel im WiSe 2017/2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Universität Kassel

Campus Center – HS 5/1101

Mittwochs

20–22 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angesichts des anhaltenden Serien-Booms und seiner medialen Begleiterscheinungen, der unüberschaubaren Anzahl neuer Serienformate sowie der Fortführung alter Formate in immer neuen Staffeln, stellt sich mehr denn je die Frage danach, inwiefern Serien an der Vorstellung des „großen Erzählens“ partizipieren, die vormals der Literatur vorbehalten war. Denn nicht zuletzt durch ihre umfassende mediale Präsenz haben Serien das Potential, als vermittelte Erfahrungswelten das Einstellungs- und Wertegefüge ihrer Rezipient_innen entscheidend mitzuprägen.Dabei sind sie als popkulturelle Phänomene aber auch dem Vorwurf ausgesetzt, konservative Genderkonzepte zu reproduzieren, statt sie zu reflektieren und zu diskutieren.

 

Die Ringvorlesung „Gender und Genre“ wendet sich gezielt dem subversiven Potential popkultureller Ausdrucksformen zu. An aktuellen Beispielen unterschiedlicher Seriengenres sollen Geschlechterkonstruktionen offengelegt und mit Blick auf gesellschaftspolitische Dimensionen hinterfragt werden.

 

Im Zentrum der Ringvorlesung stehen diesmal bewusst Fragen des Vergleichs. Es geht darum, nicht einzelne Episoden oder Serien isoliert zu betrachten, sondern Entwicklung und Stagnation aufzuzeigen. Wie flexibel sind Seriengenres und ihre Genderkonzepte? Was ändert sich über die Staffelgrenzen hinweg, bei Adaptionen kleiner Produktionen für den Weltmarkt oder im Medientransfer?

 

Die Vorträge im Überblick:

 

15.11.2017

Paul Reszke (Kassel): Neue alte Figuren? Die amerikanische Großelterngeneration in »Better Call Saul« und »Sneaky Pete« aus intersektionaler Perspektive

 

22.11.2017

Felix Woitkowski (Kassel): Do Androids Dream of Nuclear Families? Adaption als Reduktion im Fall der SF-Serien »Real Humans« und »Humans«

 

29.11.2017

Lena Wetenkamp (Mainz): Wer und wie beginnt Verführung? Gender-Stereotype und unzuverlässiges Erzählen in »The Affair«

 

06.12.2017

Urania Milevski (Mainz): Die Serienheldin als affektiver Link zur Vergangenheit: »The Man In The High Castle« zwischen Intersektionalität und Postmemory

 

13.12.2017

Sven Puschmann (Kassel): Zwischen Familie, Freud & Feminismus – »Die Simpsons« und »Family Guy« im Gender-Vergleich

 

20.12.2017

Caroline Frank (Kassel), Markus Schleich (Saarbrücken): »When you see me again, it won’t be me« – Geschlechtsidentitäten zwischen Stereotypisierung und Hybridisierung in »Twin Peaks«

 

10.01.2018

Anna-Theresa Kölczer (Kassel): Antiheldische Männlichkeit und Genreflexibilität als Erfolgsmarker seriellen (Film-)Erzählens: »Die The Evil Dead«-Trilogie und ihr Seriensequel »Ash vs Evil Dead«

 

17.01.2017

Annegret Montag (Kassel): Kein Happy End ohne Hochzeit? Geschlecht und Gesellschaft in »Gilmore Girls«

 

24.01.2017

Martin Böhnert (Kassel): Superheroes, Private Dicks and the female Gaze – »Netflix' Jessica Jones« und der weibliche Blick auf männliche Genres

 

31.01.2017

Murat Sezi (Kassel): All the mirrors of the world: Intersektionale Reflektionen der Vergangenheit in »Jonathan Strange and Mr Norrell«


05.10.2017

Männerstolz und Satire: Vortrag im Literaturhaus Darmstadt

 

 

 

 

 

Was hat der Schriftsteller Frank Wedekind mit dem Journalisten und Moderator Jan Böhmermann gemeinsam, außer der Liebe zur politischen Satire? Beide wurden wegen „Majestätsbeleidigung“ angeklagt. Anlass gaben dafür jeweils satirische Texte, Frank Wedekinds Gedicht Im heiligen Land, veröffentlicht 1898 in der Satirezeitschrift Simplicissimus, und Jan Böhmermanns Gedicht Schmähkritik in seiner TV-Sendung Neo Magazin Royale 2016.

 

Auf Einladung der Wedekind-Gesellschaft werde ich diesen Zusammenhang genauer beleuchten. Wie viel Satire letzlich mit Fragen des Geschlechts zu tun hat und wo Majestätsbeleidigung mit Männerstolz kollidiert, sind dabei leitende Fragen.

 

22. November 2017

19.30 Uhr

Vortragssaal des Literaturhauses Darmstadt

 

Über zahlreiches Erscheinen und grosszügige Spenden an die Wedekind-Gesellschaft würde ich mich freuen - der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

 

 

 


13.06.2017

Gegenwart des Traumas: Postmemory und Gewalt

 

Wie werden Traumata vermittelt, wenn jene, die sie erlebt haben, verschwinden und das erzählen zum Gedächtnisdiskurs wird?

 

Der Begriff der Postmemory ist zu einem Literaturwissenschaftlichen Schlüsselbegriff geworden, wenn es darum geht, Literatur und Medien als Orte des kulturellen Gedächtnisses zu verstehen.

 

unter der Leitung von Prof. Dr. Dagmar von Hoff (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Prof. Dr. Antonío Sousa Ribeiro (Universidade de Coimbra/Portugal) soll diskutiert werden, wie sich subjektive und kollektive Traumata mit dem Konzept der Postmemory erfassen lassen, um den sogenannten Schweigezonen des Gedächtnisses auf die Spur zu kommen.

 

Gefördert vom DAAD und der Fundação para a Ciência e a Tecnologia (FCT) findet der erste Workshop von 19.-23. Juni in Coimbra statt.


18.04.2017

Gender und Essentialismus im Film

 

 

 

Die Filmreihe der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Kassel hat es sich zum Ziel gemacht, das wissenschaftliche Potenzial geschlechtertheoretischer Perspektiven auf die anschaulichste Weise zu vermitteln.

 

Die Diskussion verschiedener narrativer Filme soll dazu beitragen, sich kritisch mit essentialistischen Vorstellungen auseinanderzusetzen. Vorstellungen von Mutter- oder Vaterschaft ("Gran Torino"), Weiblichkeit ("Monster") oder Männlichkeit ("Das Experiment") werden uns als Norm vermittelt und fungieren als fester Bezugspunkt in der Rezeption der Erzählungen. Diesen Bezugspunkt ins Wanken zu bringen und damit Essentialismen nicht nur nachzuspüren, sondern sie zu dekonstruieren, hat bereits in den vergangen Veranstaltungen zu erstaunlichen Ergebnissen lebendiger Diskussionen geführt.

 

Die Organisator_innen Prof. Dr. Mechthild Bereswill und Murat Sezi haben den Schwerpunkt dieses Mal auf "Gender und totale Institutionen" gesetzt. Neben "Das Experiment" werden "Full Metal Jacket" und "Magdalen Sisters" gemeinsam rezipiert und diskutiert.

 

 


03.03.2017

Die Nacht der Aufgeschobenen Haus- und Seminararbeiten

 

am 02. März 2017 fand an der Hochschule Worms erstmalig die Lange Nacht der aufgeschobenen Haus- und Seminararbeiten statt.

Im Rahmen der bundesweiten Aktion, initiiert von der Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibforschung steht dieser Tag ganz im Zeichen des wissenschaftlichen Schreibens.

Für die Hochschule Worms haben sich die Hochschulbibliothek und die Schreibwerkstatt zusammengetan, um den Studierenden vielfältige Hilfestellungen zu geben. Neben dem offenen Schreibraum, in dem man schreiben und fragen durfte, fanden Workshops statt, die sich rund um das Schreibprojekt positionieren: Schreibtischyoga, Literaturrecherche, Literaturverwaltung mit Citavi, Textverarbeitung mit Word sowie Prävention der Schreibblockade.

Zum Auftritt auf der Homepage der Hochschule geht es hier.


19.01.2017

Der Gardasee und die Deutschen - Il Tedeschi e il Garda

 

 

 

 

 

Der Tagungsband "Der Gardasee und die Deutschen" ist das ERgebnis der gleichnamigen Tagung, die im September 2015 in Brescia stattfand, organisiert von Prof. Dr. Nikola Roßbach (Universität Kassel), Prof. Dr. Lucia Mor und Prof. Dr. Alessandra Lombardi (Università Cattolica del sacro cuore Brescia/Milano).

 

Im passenden mediterranen Setting und mit Blick auf den See, der im Mittelpunkt der Überlegungen stand, kam ein interdisziplinäres Gespräch zustande: Literatur- und Sprachwissenschaft, Kultur- und Kunstgeschichte tauschten sich in Beiträgen über die Rolle des "Benàco" in Literatur, Film, Malerei, Architektur, Tourismussprache und im politischen Geschehen aus.

 

der Sammelband ist in der MeLis-Reihe des Peter Lang Verlags erschienen. In der Sektion "Literatur" befasst sich mein Beitrag mit Bodo Kirchhoffs "Schundroman" (2002). Der Text, immer wieder gelobt für sein filmisches Erzählen, die Anschaulichkeit und den Anschluss an die Populärkultur - vor allem an Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" (1994) - sollte verfilmt werden. Das Filmprojekt "Schundromanzen" jedoch blieb bisher unrealisiert. Mein Beitrag fragt nach den Gründen dafür und findet sie im kristallblauen Wasser des Gardasees.


07.11.2016

 

Das Gespensterbuch - Band II ist erschienen

 

 

Mit der Neuauflage des Gespensterbuches, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts von August Apel und Friedrich Laun herausgegeben wurde, erfüllte sich Felix Woitkowski auch einen persönlichen Wunsch. Denn die Texte, die die Herausgeber versammelten, sind nicht nur Eckpfeiler der deutschen schwarzen Romantik, sie beeinflussten das gesamte Genre der Phantastik und übten Einfluss weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Mary und Percy Shelley beispielsweise gehören zu ihren prominentesten Leser_innen.

 

Zu Band II durfte ich das Nachwort schreiben und freue mich, so ein kleiner Teil der großen Geschichte der Schauerromantik geworden zu sein. Gekauft werden kann das Werk hier.


26.09.2016

Tagung im Museum für Gegenwartskunst (Siegen): "Metamorphosen - Travestien und Transpositionen"

Von 13.10. bis 15.10.2016 findet im Museum für Gegenwartskunst in Siegen eine Konferenz zu Ovids "Metamorphosen" statt. Im Mittelpunkt der Konzeption von Niels Penke und Katrin Weleda stehen dabei die Transformationen der Erzählungen, die anhaltend Gegenstand kultureller Produktionen sind.

 

Programm:

 

Donnerstag

 

14.00 Begrüssung durch den Dekan des FB 1 der Universität Siegen, Prof. Dr. Niels Werber

           Einführung durch Katrin Weleda und Dr. Niels Penke

 

14:30 Nikolina Skenderija-Bohnet (Berlin)

  Vom Essen und Gegessen werden. Kulinarische Umkehrungen der Macht in Ovids Metamorphosen

 

15:30 Sandra Fluhrer (Erlangen)

           Ins Rohe: Marsyas-Momente bei Heiner Müller und Rainer Werner Fassbinder

 

17:00 Anna Brus (Siegen)

           Transformierende Begegnungen: Travestie, Parodie und Realismus in kolonialen Kontaktzonen

 

18:00 Urania Milevski (Mainz)

            „...und Gedanken der Rachsucht füllen sie gänzlich“. Die Metamorphose(n) Prokne und Philomelas zwischen

           feministischer Theorie und filmischer Exploitation

 

19:00 Andrea Geier (Trier)

           Ethik und Gesellschaftskritik in biopolitischen und technischen Imaginationen von Transformationen
           (Literatur und Hörspiel)

 

Freitag

 

10:00 Olivetta Gentilin (Verona/Darmstadt)

           „Man möchte manchmal ein Medusenhaupt seyn“: Zum Begriff der Metamorphose in Georg Büchners literarischen
            Texten und zu seiner Rezeption in der Komödie Achterloo von Friedrich Dürrenmatt.

 

11:00 Katrin Weleda (Siegen)

           Loin des yeux, loin du cœur. Medusa de(kon)struieren

 

12:00 Annette Bürger (München)

           Der Fluch des Narziss. Bihter als wandelndes Veilchen im spätosmanischen Roman Verbotene Lieben (1900)

 

14:30 Lisa Gotto (Köln)

          Meta/Morphing. Gestaltwandel im Digitalen

 

15:30 Stefan Römer (Berlin)

           Break on through to the other side. Zur psychedelischen Visualität in zeitgenössischer Kunst und Musik

 

17:00 Sabine Kampmann (Kiel)

           Travestien des Alters bei Miwa Yanagi

 

18:00 Joseph Imorde (Siegen)

           „Mystische Metamorphosen". Vom Leichtwerden, Schweben, Levitieren

 

Samstag

 

10:00 Oliver Völker (Frankfurt)

            „Its all about time, dimwit time“: Langsame Katastrophen bei Don DeLillo und Max Frisch

 

11:00 Julian Menninger (Freiburg)

           Uneindeutige Körper - unzuverlässige Erzählungen. Humane Transformationen und Irritationen bei Dietmar Dath

 

12:00 Jörn Wendland (Köln)

           Der Tod im Ghetto Theresienstadt. Pavel Fantls Karikatur Metamorphosis und die Kunst der Verwandlung

 

13:00 Abschlussdiskussion/Reflexion 

 

 


13.09.2016

"Klassiker österreichischer Literatur"                                                      im WiSe 2016/2017 an der Universität des Saarlandes

Im Wintersemester wird an der Universität des Saarlandes die Ringvorlesung "Klassiker österreichischer Literatur" Stattfinden. Ziel ist - ganz im Sinne Theodor Fontanes - literarischen Werken von österreichischen Autoren und Autorinnen besondere Aufmerksamkeit zu schenken: Klassiker werden so neu entdeckt, von allen Seiten beleuchtet und in ganz aktuelle Interpretationszusammenhänge gestellt.

 

Eingeladen von J.-Prof. Dr. habil. Stefanie Kreuzer nehmen sich Literaturwissenschaftler_innen aus dem In- und Ausland nun zum zweiten Mal spezifischen Texten von Österreichischen Autor_innen an. Dieses Mal darf auch ich dabei sein und freue mich sehr über die Einladung, zu Marie von Ebner-Eschenbach Das Gemeindekind (1887) sprechen zu dürfen.

 



05.08.2016

"Stimmen und Räume der Gewalt" ist erschienen

 

 

 

 

Die Reihe "Figurationen des Anderen" des Aisthesis-Verlags Bielefeld wird von Mona Körte und Matthias N. Lorenz herausgegeben und stellt bisher marginalisierte Themen aus dem Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaft ins Zentrum. Sie dient der Erforschung neuer Gegenstände und der Entwicklung übergeordneter Fragestellungen, die von den eingeführten Disziplinen allein nicht beansprucht werden können. Es geht um die zentrale Frage, wie sich Repräsentationsweisen von Migration, Gender, kultureller Differenz, Postkolonialismus oder Xenophobie mit ästhetischen Verfahren verschränken.

 

In diesem Zusammenhang ist meine Studie "Stimmen und Räume der Gewalt" erschienen, die sich mit Repräsentationen von sexualisierter und sexueller Gewalt in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Vergewaltigung wird als soziales Sexing in Bezug gesetzt zu literarischen Erzähltraditionen, um unter einem raum- und erzähltheoretischen Blickwinkel subversive Potenziale der fokussierten Erzählungen zu betrachten.

 

Zum Auftritt bei Aisthesis geht es hier.

 


19.07.2016

"Was wir lesen sollen" ist erschienen

 

 

 

An der Universität Koblenz-Landau haben sich unter der Leitung von Stefan Neuhaus und Uta Schaffers Professor_innen, Lehrende und Studierende mit Fragen des literarischen Kanons und der literarischen Wertung auseinandergesetzt. Wie steht es mit Lektüreempfehlungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ist dabei die zentrale Frage gewesen.

 

Im Rahmen der Ringvorlesung, die im Sommersemester 2015 stattfand, durfte auch ich eine Lektüreempfehlung formulieren und entschied mich für die Novellistik Helmut Kraussers.

Vor allem "Schmerznovelle" (2001) und "Kartongeschichte" (2007) zeigen meiner Meinung nach eindrucksvoll , wie zeitgenössisches Erzählen mit literarischen Traditionen konfligiert und reagiert. Damit werden diese Texte Kraussers zu einem produktiven Knotenpunkt zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutschsprachiger Literatur und haben sich den Platz in Kanon und Kanones verdient.

 

Der aus der Ringvorlesung hervorgegangene Sammelband "Was wir lesen sollen - Kanon und literarische Wertung am Beginn des 21. Jahrhunderts" ist nun bei Königshausen & Neumann erschienen.

 

 

 


12.07.2016

"Gender & Genre" erhält den Röver-Preis

 

In den Wintersemestern 2014/2015 und 2015/2016 haben Felix Woitkowski, Paul Reszke und ich unter dem Titel "Gender & Genre - Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion" eine Vortragsreihe organisiert, die TV-Serienformate diskutiert. Unser Fokus lag dabei auf den Bereichen 'Geschlecht' und 'Genre', vor allem deren Abhängigkeitsverhältnis von- und deren Interaktionspotenzial miteinander.

 

Spannende Vorträge von zahlreichen Wissenschaftler_innen und ausgiebige Diskussionen mit interessierten Studierenden waren der Lohn unserer Mühen. Nun werden die Ergebnisse in einem Sammelband veröffentlicht.

 

Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt Förderung durch die Barbara und Alfred  Röver-Stiftung erfährt. wir konnten uns mit unserem Konzept in der Kategorie "Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses" durchsetzen und sind der Finanzierung unserer Veröffentlichung, die sich als Plattform für einen Dialog zwischen Jungwissenschaftler_innen, Studierenden und Professor_innen versteht, einen großen Schritt näher gekommen.

 

Die feierliche Preisverleihung findet am 13.07.2016 im Foyer der KW5 der Universität Kassel statt.

 

Der Band wird Ende des Jahres bei Königshausen & Neumann erscheinen, in der Reihe "Film-Medium-Diskurs", die von Stefan Neuhaus und Oliver Jahraus herausgegeben wird.


06.06.2016

When We Talk About Rape...

Ein Buch zu veröffentlichen ist eine unglaublich kleinteilige Arbeit, bei der viel Unterstützung notwendig ist. Eine besondere Begebenheit dabei möchte ich heute herausgreifen. Denn gerade habe ich die Nachricht von der wunderbaren Künsterlin Tabitha Vevers bekommen, dass ich ihr Bild "When We Talk About Rape" für das Cover meines Buches benutzen darf.

 

Wie die Wissenschaft ist auch die Kunst ein Geschäft, das mit Verzicht, mit Existenzängsten, Selbstausbeutung und konstantem Zweifeln verknüpft ist. Ebenso wie mit Schöpfungskraft, Kreativität, Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit. Tabitha hat mir ihr Bild zu einem Freundschaftspreis zugänglich gemacht und damit meine Forschung  und mein Buchprojekt unterstützt. Dafür möchte ich ihr danken und in diesem Zusammenhang auf ihre Homepage hinweisen, die einen kleinen ÜBerblick über ihre unheimlich eindrücklichen Bilder gibt: Tabithavevers.com

 


26.04.2016

Filmreihe der IAG Kassel: Gender und Essentialismus im Film

am 05. Mai startet die Filmreihe der interdisziplinären Arbeitsgruppe Frauen- und Geschlechterforschung der Uni Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr. Mechthild Bereswill und Murat Sezi.

 

Unter dem Stichwort "Gender und Essentialismus" soll es um Setzungen im Mainstream-Kino gehen, die gemeinsam kritisch betrachtet und diskutiert werden sollen.

 

Drei Filme stehen dabei im Fokus:

 

03.05.2016

Alex Garlands "Ex Machina" (2015) wird diskutiert von Felix Woitkowski und Martin Böhnert

 

07.06.2016

Fatih Akins "Auf der anderen Seite" (2007) wird diskutiert von Alfonso Meoli und Sara Davin

 

und 05.07.2016

Clint Eastwoods "Gran Torino" (2008) wird diskutiert von Christopher Forlini und mir.

 

Ich freue mich über die Einladung!


18.04.2016

Felix Woitkowski ist für den Vincent Preis nominiert

 

Anfang des jahres durfte ich Rattensang lesen und war begeistert. In Felix Woitkowskis Erzählung verbinden sich Märchen- mit Westernmotiven, Science-Fiction mit Horror und machen seinen Roman zu einem "Page-Turner", den man nicht aus der Hand legen kann. Die Belohnung für dieses kurzweilige Stück Literatur folgte nun auf dem Fuße: Rattensang ist für den Vincent Preis nominiert, der an Deutsche Horrorliterat_innen vergeben wird.  

 

Mehr zum Deutschen Horrorliteratur Preis, den Nominierten und zu den Abstimmungsmodalitäten ist hier zu finden.